Schlagzeilen aus Herborn
Betrüger ergaunert 65.000,- Euro
04.03.2009
Chemikalie sollte Papier in 500 Euro-Banknoten verwandeln
Lahn-Dill-Kreis. Seine Redegewandtheit brachte einem 53-jährigen
mutmaßlichen Betrüger aus Thüringen 65.000,- Euro ein. Bereits im
Oktober 2008 nahm er telefonisch Kontakt zu einem 64-Jährigen aus dem
südlichen Lahn-Dill-Kreis auf. Diesem stellte er eine riesige
Zinsauszahlung in Aussicht.
Zahlreiche Kapitalgeber würden bei einer bestimmten Bank 150 Millionen Euro anlegen, so der 53-Jährige. Nach nur vier Wochen käme es zu einer enormen Zinsausschüttung. Der 64-Jährige witterte offensichtlich das Geschäft seines Lebens und übergab dem Gauner 60.000,- Euro. In Bar und ohne Quittung. Danach verging Woche um Woche, ohne dass der 64-jährige Rentner etwas von seinem zugesagten Gewinn einstreichen konnte. Als ihm die Sache schließlich komisch vor kam, nahm er erneut Kontakt mit seinem "Geschäftspartner" auf. Zuerst telefonisch - später suchte er den 53-Jährigen auch an dessen Wohnanschrift auf. Nach und nach gab ihm der Gauner insgesamt 10.000,- Euro wieder zurück. Im Februar 2009 vereinbarten beide ein weiteres Treffen auf einer Autobahnraststätte bei Grünberg. Erneut wartete der 53-Jährige mit einer "sensationellen" Idee auf. Er zeigte dem Rentner einen "Geldkoffer". Darin befanden sich zahlreiche gebündelte und unbedruckte schwarze Papierstücke in der Größe von 500,- Euro-Noten. Dieses Papier, so der Betrüger, verwandele sich bei der Zuführung einer speziellen Chemikalie in echte 500 Euro-Banknoten. Leider sei diese Chemikalie sehr teuer - unter 15.000,- Euro sei sie nicht zu bekommen. Er selbst habe aber nur noch 10.000,-Euro. Wieder gelang es dem 53-Jährigen den 64-Jährigen zu überzeugen. Kurz darauf traf man sich erneut an der Rastanlage. Der Rentner übergab die fehlenden 5.000,- Euro. Wieder in Bar und ohne Quittung. Das Ergebnis war zu erwarten. Auch diese 5.000, Euro waren schlecht angelegt. Abzüglich der 10.000,- Euro die ihm zurückgezahlt worden waren, fehlen dem Rentner noch immer 55.000,- Euro. Die Ermittlungen wegen Betrugs dauern an.
Zahlreiche Kapitalgeber würden bei einer bestimmten Bank 150 Millionen Euro anlegen, so der 53-Jährige. Nach nur vier Wochen käme es zu einer enormen Zinsausschüttung. Der 64-Jährige witterte offensichtlich das Geschäft seines Lebens und übergab dem Gauner 60.000,- Euro. In Bar und ohne Quittung. Danach verging Woche um Woche, ohne dass der 64-jährige Rentner etwas von seinem zugesagten Gewinn einstreichen konnte. Als ihm die Sache schließlich komisch vor kam, nahm er erneut Kontakt mit seinem "Geschäftspartner" auf. Zuerst telefonisch - später suchte er den 53-Jährigen auch an dessen Wohnanschrift auf. Nach und nach gab ihm der Gauner insgesamt 10.000,- Euro wieder zurück. Im Februar 2009 vereinbarten beide ein weiteres Treffen auf einer Autobahnraststätte bei Grünberg. Erneut wartete der 53-Jährige mit einer "sensationellen" Idee auf. Er zeigte dem Rentner einen "Geldkoffer". Darin befanden sich zahlreiche gebündelte und unbedruckte schwarze Papierstücke in der Größe von 500,- Euro-Noten. Dieses Papier, so der Betrüger, verwandele sich bei der Zuführung einer speziellen Chemikalie in echte 500 Euro-Banknoten. Leider sei diese Chemikalie sehr teuer - unter 15.000,- Euro sei sie nicht zu bekommen. Er selbst habe aber nur noch 10.000,-Euro. Wieder gelang es dem 53-Jährigen den 64-Jährigen zu überzeugen. Kurz darauf traf man sich erneut an der Rastanlage. Der Rentner übergab die fehlenden 5.000,- Euro. Wieder in Bar und ohne Quittung. Das Ergebnis war zu erwarten. Auch diese 5.000, Euro waren schlecht angelegt. Abzüglich der 10.000,- Euro die ihm zurückgezahlt worden waren, fehlen dem Rentner noch immer 55.000,- Euro. Die Ermittlungen wegen Betrugs dauern an.
