Schlagzeilen aus Herborn
Datenklau beim Geldabheben
30.09.2008
Dillenburg. Immer wieder werden Bankkunden Opfer von "Skimming"-
Attacken an Geldautomaten.
Hierbei werden zunächst die auf einer Bankkarte enthaltenen Daten durch Anbringung von sogenannten Vorsatzgeräten ausgespäht. Diese Lesegeräte können an Eingangstüren, an denen die Karte zur Türöffnung gebraucht wird, oder an den Geldautomaten selbst angebracht sein. Die illegal erhaltenen Daten werden später auf einen Kartenrohling aufgebracht. In jedem Fall benötigen die Täter auch noch die PIN. Diese wird oftmals durch eine verdeckt montierte Funk-Kamera aufgenommen. Möglich ist aber auch, dass der "Täter" seinem Opfer bei der Eingabe einfach über "die Schulter" schaut. Mit der "neuen" Karte und der PIN begibt sich der Täter nach den bisherigen Erkenntnissen zumeist ins Ausland, um dort vom Konto des Opfers Geld abzuheben. Im Bereich Marburg-Biedenkopf schlugen bislang unbekannte Täter in den vergangenen Wochen mehrmals in der genannten Art und Weise zu und erbeuteten dabei insgesamt mehrere Tausend Euro. Bislang sind im Lahn-Dill-Kreis keine derartigen Taten bekannt geworden. Damit das auch so bleibt, gibt die Polizei nachfolgend wichtige Verhaltenstipps.
"Wenn sie diese befolgen, minimieren sie das Risiko, selbst Opfer einer Skimming-Attacke zu werden, erheblich," weiß Bernd Fuchs, der Kriminalpolizeiliche Berater der Polizeidirektion Lahn-Dill.".
Skimming Die 10 goldenen Regeln für mehr Sicherheit an Bankautomaten!
1) Machen Sie sich mit Ihrem Geldautomaten vertraut! Prüfen Sie den Automaten vor dem Einschieben der Karte auf Auffälligkeiten: lockeres Tastenfeld, Vorsatz-Gerät vor dem Kartenschub etc.
2) Melden Sie Veränderungen am Automaten umgehend den Mitarbeitern in der Filiale oder außerhalb der Geschäftszeiten der Polizei (Notruf 110).
3) Werfen Sie einen Blick hinter sich und bitten den nächsten Wartenden gegebenenfalls um etwas mehr Abstand und Diskretion.
4) Verdecken Sie bei der Eingabe der Geheimzahl Ihre Finger mit der anderen Hand. Tun Sie das auch, wenn Sie beim Einkaufen mit Ihrer EC-Karte zahlen.
5) Geben Sie Ihre PIN niemals an einem Türöffner eines Kreditinstituts ein.
6) Lassen Sie sich im Moment des Geldabhebens nicht ablenken. Behalten Sie Karte und Geld immer im Blick.
7) Wird Ihre Karte vom Geldautomaten eingezogen, lassen Sie die Karte, auch zu Ihrer eigenen Sicherheit, sofort sperren und benachrichtigen Sie Ihr Kreditinstitut!
8) Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen!
9) Im Ausland: Führen Sie Transaktionen immer in einer Sprache durch, die Sie auch verstehen. Bestätigen Sie nichts, was Sie inhaltlich nicht verstanden haben.
10) Grundsätzlich: Behandeln Sie Ihre Karte genauso sorgsam wie Bargeld! Lassen Sie keine Zahlungskarte unbeaufsichtigt, weder in der Jacke, in der Tasche oder im Pkw. Auch die Schreibtischschublade im Büro ist kein sicherer Aufbewahrungsort. Und Ihre Geheimzahl sollten Sie nirgends aufschreiben. Lernen Sie die PIN auswendig und geben Sie diese an niemanden weiter!
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.kartensicherheit.de und www.polizei-beratung.de Zu diesem Thema steht Ihnen auch der Kriminalpolizeiliche Berater der Polizeidirektion Lahn-Dill, Herr Kriminalhauptkommissar Bernd Fuchs, unter Tel.: 02771/907-122 zur Verfügung.
Hierbei werden zunächst die auf einer Bankkarte enthaltenen Daten durch Anbringung von sogenannten Vorsatzgeräten ausgespäht. Diese Lesegeräte können an Eingangstüren, an denen die Karte zur Türöffnung gebraucht wird, oder an den Geldautomaten selbst angebracht sein. Die illegal erhaltenen Daten werden später auf einen Kartenrohling aufgebracht. In jedem Fall benötigen die Täter auch noch die PIN. Diese wird oftmals durch eine verdeckt montierte Funk-Kamera aufgenommen. Möglich ist aber auch, dass der "Täter" seinem Opfer bei der Eingabe einfach über "die Schulter" schaut. Mit der "neuen" Karte und der PIN begibt sich der Täter nach den bisherigen Erkenntnissen zumeist ins Ausland, um dort vom Konto des Opfers Geld abzuheben. Im Bereich Marburg-Biedenkopf schlugen bislang unbekannte Täter in den vergangenen Wochen mehrmals in der genannten Art und Weise zu und erbeuteten dabei insgesamt mehrere Tausend Euro. Bislang sind im Lahn-Dill-Kreis keine derartigen Taten bekannt geworden. Damit das auch so bleibt, gibt die Polizei nachfolgend wichtige Verhaltenstipps.
"Wenn sie diese befolgen, minimieren sie das Risiko, selbst Opfer einer Skimming-Attacke zu werden, erheblich," weiß Bernd Fuchs, der Kriminalpolizeiliche Berater der Polizeidirektion Lahn-Dill.".
Skimming Die 10 goldenen Regeln für mehr Sicherheit an Bankautomaten!
1) Machen Sie sich mit Ihrem Geldautomaten vertraut! Prüfen Sie den Automaten vor dem Einschieben der Karte auf Auffälligkeiten: lockeres Tastenfeld, Vorsatz-Gerät vor dem Kartenschub etc.
2) Melden Sie Veränderungen am Automaten umgehend den Mitarbeitern in der Filiale oder außerhalb der Geschäftszeiten der Polizei (Notruf 110).
3) Werfen Sie einen Blick hinter sich und bitten den nächsten Wartenden gegebenenfalls um etwas mehr Abstand und Diskretion.
4) Verdecken Sie bei der Eingabe der Geheimzahl Ihre Finger mit der anderen Hand. Tun Sie das auch, wenn Sie beim Einkaufen mit Ihrer EC-Karte zahlen.
5) Geben Sie Ihre PIN niemals an einem Türöffner eines Kreditinstituts ein.
6) Lassen Sie sich im Moment des Geldabhebens nicht ablenken. Behalten Sie Karte und Geld immer im Blick.
7) Wird Ihre Karte vom Geldautomaten eingezogen, lassen Sie die Karte, auch zu Ihrer eigenen Sicherheit, sofort sperren und benachrichtigen Sie Ihr Kreditinstitut!
8) Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen!
9) Im Ausland: Führen Sie Transaktionen immer in einer Sprache durch, die Sie auch verstehen. Bestätigen Sie nichts, was Sie inhaltlich nicht verstanden haben.
10) Grundsätzlich: Behandeln Sie Ihre Karte genauso sorgsam wie Bargeld! Lassen Sie keine Zahlungskarte unbeaufsichtigt, weder in der Jacke, in der Tasche oder im Pkw. Auch die Schreibtischschublade im Büro ist kein sicherer Aufbewahrungsort. Und Ihre Geheimzahl sollten Sie nirgends aufschreiben. Lernen Sie die PIN auswendig und geben Sie diese an niemanden weiter!
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.kartensicherheit.de und www.polizei-beratung.de Zu diesem Thema steht Ihnen auch der Kriminalpolizeiliche Berater der Polizeidirektion Lahn-Dill, Herr Kriminalhauptkommissar Bernd Fuchs, unter Tel.: 02771/907-122 zur Verfügung.
