Schlagzeilen aus Herborn
Erhebliche Verkehrsbehinderungen durch starke Schneefälle
23.01.2009
THW im Einsatz - ein Schwerverletzter und ein Leichtverletzter bei zahlreichen Verkehrsunfällen
Dillenburg, Haiger, Herborn. Im nördlichen Lahn-Dill-Kreis führten starke Schneefälle seit den Morgenstunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Dabei kam der Verkehr insbesondere an den Steigungs- und Gefällstrecken durch liegengebliebene Lkws immer wieder zum Erliegen. Binnen kurzer Zeit hatte der Schnee die Fahrbahnen bedeckt, die durch die darüber fahrenden Fahrzeuge spiegelglatt wurden. Die Verkehrsbehinderungen dauerten bis in die Nachmittagsstunden.
Polizeistation Herborn. Am meisten machten die Witterungsbedingungen den Lkw-Fahrern auf der ansteigenden B 255 in Richtung Westerwald zu schaffen. Hier drehte sich beginnend ab der Autobahnabfahrt Herborn West (A 45) ab 08.00 Uhr bis 11.30 Uhr kein Rad mehr. Erst nachdem gegen 11.00 Uhr das Technische Hilfswerk aus Dillenburg mit mehreren Fahrzeugen die zahlreichen liegengebliebenen Lkws anschleppte, entspannte sich hier die Situation langsam wieder. Auch die L 3046 zwischen Merkenbach und Beilstein war ab ca. 11.45 Uhr eine Stunde lang in beide Richtungen durch quer stehende Lkws unpassierbar. Witterungsbedingte Verkehrsunfälle wurden der Polizei in Herborn nicht gemeldet.
Polizeistation Dillenburg. Ganz anders erging es den nur wenige Kilometer entfernten Kollegen in Dillenburg. Sie wurden zu zahlreichen Verkehrsunfällen gerufen, die aber zumeist glimpflich verliefen, aber einen Schaden von mehreren Tausend Euro verursachten. Bereits gegen 08.10 Uhr geriet eine 18-jährige Pkw-Fahrerin auf der schneeglatten L 3362 zwischen Nanzenbach und Dillenburg ins Schleudern, prallte gegen eine Leitplanke und kam an einem Baum zum Stehen. Sie wurde dabei leicht verletzt. An dem Pkw entstand ein Schaden von rund 5.000,- Euro.
Auf spiegelglatter Fahrbahn verlor auf der K 39, zwischen Dillenburg und Donsbach, gegen 13.08 Uhr der Fahrer eines Kleinbusses die Kontrolle über sein Fahrzeug - nach seinen Angaben war er beim Ausweichen vor einem entgegenkommenden Fahrzeug nach rechts auf den mit Schneematsch bedeckten Fahrbahnrand geraten. Dadurch geriet er ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn ab und rutschte eine ca. 15 Meter hohe Böschung hinunter. Anschließend überschlug er sich mehrmals. Auf dem Dach liegend kam er in einem Vorgarten zum Stillstand. Der Fahrer zog sich hierbei schwere Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Am sogenannten "Allendorfer Berg" stand der Verkehr in Richtung Kalteiche ab ca. 10.30 Uhr bis in die Nachmittagstunden still.
Polizeiautobahnstation Mittelhessen. Im Bereich der BAB 45, zwischen den Anschlussstellen Herborn West und Haiger/Kalteiche, kam es ebenfalls zeitweise zu kilometerlangen Staus. Ursächlich dafür war neben den starken Schneefällen ein Verkehrsunfall, der sich morgens auf nordrhein-westfälischer Seite ereignet hatte. Insbesondere Lkws hatten beim Anfahren auf der schneebedeckten Fahrbahn aus dem Stand erhebliche Probleme - viele blieben liegen. Bei zahlreichen Pkws versagte nach einiger Zeit im Stau die Batterie. Erst nach einigen Stunden entspannte sich hier die Situation. In Fahrtrichtung Süden lief der Verkehr zwar langsam, aber ohne zu stocken. Nur einen Unfall verzeichnete die zuständige Polizeiautobahnstation Mittelhessen. Ein Lkw war in den Straßengraben gerutscht. Die Anschlussstellen Herborn West mussten zeitweise wegen dem auf der Bundesstraße 255 in Richtung Westerwald zum Erliegen gekommenen Verkehr gesperrt werden.
Polizeistation Herborn. Am meisten machten die Witterungsbedingungen den Lkw-Fahrern auf der ansteigenden B 255 in Richtung Westerwald zu schaffen. Hier drehte sich beginnend ab der Autobahnabfahrt Herborn West (A 45) ab 08.00 Uhr bis 11.30 Uhr kein Rad mehr. Erst nachdem gegen 11.00 Uhr das Technische Hilfswerk aus Dillenburg mit mehreren Fahrzeugen die zahlreichen liegengebliebenen Lkws anschleppte, entspannte sich hier die Situation langsam wieder. Auch die L 3046 zwischen Merkenbach und Beilstein war ab ca. 11.45 Uhr eine Stunde lang in beide Richtungen durch quer stehende Lkws unpassierbar. Witterungsbedingte Verkehrsunfälle wurden der Polizei in Herborn nicht gemeldet.
Polizeistation Dillenburg. Ganz anders erging es den nur wenige Kilometer entfernten Kollegen in Dillenburg. Sie wurden zu zahlreichen Verkehrsunfällen gerufen, die aber zumeist glimpflich verliefen, aber einen Schaden von mehreren Tausend Euro verursachten. Bereits gegen 08.10 Uhr geriet eine 18-jährige Pkw-Fahrerin auf der schneeglatten L 3362 zwischen Nanzenbach und Dillenburg ins Schleudern, prallte gegen eine Leitplanke und kam an einem Baum zum Stehen. Sie wurde dabei leicht verletzt. An dem Pkw entstand ein Schaden von rund 5.000,- Euro.
Auf spiegelglatter Fahrbahn verlor auf der K 39, zwischen Dillenburg und Donsbach, gegen 13.08 Uhr der Fahrer eines Kleinbusses die Kontrolle über sein Fahrzeug - nach seinen Angaben war er beim Ausweichen vor einem entgegenkommenden Fahrzeug nach rechts auf den mit Schneematsch bedeckten Fahrbahnrand geraten. Dadurch geriet er ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn ab und rutschte eine ca. 15 Meter hohe Böschung hinunter. Anschließend überschlug er sich mehrmals. Auf dem Dach liegend kam er in einem Vorgarten zum Stillstand. Der Fahrer zog sich hierbei schwere Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Am sogenannten "Allendorfer Berg" stand der Verkehr in Richtung Kalteiche ab ca. 10.30 Uhr bis in die Nachmittagstunden still.
Polizeiautobahnstation Mittelhessen. Im Bereich der BAB 45, zwischen den Anschlussstellen Herborn West und Haiger/Kalteiche, kam es ebenfalls zeitweise zu kilometerlangen Staus. Ursächlich dafür war neben den starken Schneefällen ein Verkehrsunfall, der sich morgens auf nordrhein-westfälischer Seite ereignet hatte. Insbesondere Lkws hatten beim Anfahren auf der schneebedeckten Fahrbahn aus dem Stand erhebliche Probleme - viele blieben liegen. Bei zahlreichen Pkws versagte nach einiger Zeit im Stau die Batterie. Erst nach einigen Stunden entspannte sich hier die Situation. In Fahrtrichtung Süden lief der Verkehr zwar langsam, aber ohne zu stocken. Nur einen Unfall verzeichnete die zuständige Polizeiautobahnstation Mittelhessen. Ein Lkw war in den Straßengraben gerutscht. Die Anschlussstellen Herborn West mussten zeitweise wegen dem auf der Bundesstraße 255 in Richtung Westerwald zum Erliegen gekommenen Verkehr gesperrt werden.
