Schlagzeilen aus Herborn

Orkanschäden halten sich in Grenzen

05.03.2008

Forstamt Herborn beziffert Schaden auf 10 000 Festmeter

Herborn. Orkan "Emma" richtete nach Auskunft des Herborner Forstamts in den heimischen Wäldern deutlich weniger Schäden an als "Kyrill".
Nach einer ersten Zusammenstellung der Schäden schätzt Christian Herche, stellvertretender Leiter des Forstamts Herborn, den Windwurf im Forstamtsbereich auf etwa 10 000 Festmeter. Im Januar 2007 hatte Kyrill einen Schaden von 200 000 Festmetern angerichtet.
Emma richtete vor allem Schäden im Bereich der Haincher Höhe bei Rittershausen sowie in den Wäldern zwischen Haiger-Weidelbach und Dillenburg-Frohnhausen an. Diese Gebiete waren auch von Kyrill bereits stark in Mitleidenschaft gezogen. Herche schätzt, dass die neuen Windwürfe zusammen mit den alten Kyrill-Schäden bis Ende April aufgearbeitet werden können.

Glimpflicher als im Januar 2007 kamen diesmal die Wälder um Driedorf und Greifenstein davon. Nach Auskunft des kommissarischen Leiters des zuständigen Forstamts Weilburg, Werner Wernecke, liegen zwar noch keine genauen Zahlen vor. Dennoch seien die Schäden dort bei weitem nicht so schlimm wie im Januar 2007.


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