Schlagzeilen aus Herborn
Polizeiliche Kriminalstatistik 2008 veröffentlicht
14.01.2009
Polizei erreicht Rekord-Aufklärungsquote im Lahn-Dill-Kreis - 63 % aller Straftaten geklärt
Lahn-Dill-Kreis. Eine in dieser Höhe einmalige Aufklärungsquote
weist die "Polizeiliche Kriminalstatistik 2008" für den Bereich der
Polizeidirektion Lahn-Dill aus. Mit 63 % belegt die Polizeidirektion
Lahn-Dill einen Spitzenplatz in Hessen. Damit konnte die schon
erstklassige Quote des letzten Jahres noch einmal um 3 Prozentpunkte
verbessert werden. Erfreulich ist auch der Rückgang der insgesamt
registrierten Straftaten auf 11.373. (Vorjahr: 11.460)
"Diese Aufklärungsquote und der Rückgang der Straftaten sind das Resultat der engagierten und professionellen Arbeit aller Polizeibeamten im Lahn-Dill-Kreis" sagt der Leiter der Polizeidirektion Lahn-Dill, Polizeidirektor Rolf Krämer." "Die Beamten an der Basis, in den Dienstgruppen, den Ermittlungsgruppen und den Kommissariaten sind es, denen wir es zu verdanken haben, dass unsere Region zu den sichersten in ganz Hessen zählt." In diesem Zusammenhang ließ Krämer nicht unerwähnt, dass solche "Traumergebnisse" ohne die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Bevölkerung nicht zu erzielen wären. "Daher tragen die Bürgerinnen und Bürger an Lahn und Dill auch ihren Teil dazu bei, unseren Landkreis sicher zu machen", so Krämer weiter.
Insgesamt 12 sogenannter Straftaten gegen das Leben, darunter fallen unter anderem Kapitaldelikte wie Mord, Totschlag und fahrlässige Tötung verzeichnet die Statistik. 2007 waren es 14. Alle diese Taten, darunter auch zwei Morde, konnten geklärt werden.
Die Zahl der Körperverletzungsdelikte ist bei nahezu gleichbleibender Aufklärungsquote (2007: 93,3 %, 2008: 93,6 %) im Vergleich zum Vorjahr um 67 Fälle angestiegen. Von den insgesamt 1018 erfassten Straftaten klärte die Polizei 953 auf.
Im Bereich des schweren Diebstahls registrierte die Polizeidirektion Lahn-Dill einen Rückgang der Straftaten um 21,6 %, auf jetzt insgesamt 1254 Fälle. Hierbei war auch ein starker Rückgang bei den besonders schweren Diebstählen aus Kraftfahrzeugen um 107 Fälle ( 28,3 %) zu verzeichnen.
Erfreulich ist ebenfalls die Bilanz beim Wohnungseinbruchdiebstahl. Waren 2007 noch 193 Taten zur Anzeige gebracht worden, registrierte die Polizei in 2008 nur noch 138. Ein Rückgang um 28,5 %.
Die Gründe dafür sieht die Polizei unter anderem in den zahlreichen Aufklärungsaktionen, die kontinuierlich das Thema" Wohnungseinbruchdiebstahl" aufgenommen und den Bürger sensibel gemacht haben. Verhaltensänderungen von Hausbewohnern und Nachbarn sowie mechanische Aufrüstungen an Immobilien machen den Tätern das Leben schwer.
Alle präventiven Aktivitäten werden intensiviert und unterstützt durch die seit Anfang 2008 im Bereich des Lahn-Dill-Kreises ansässige Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle.
"Diese Aufklärungsquote und der Rückgang der Straftaten sind das Resultat der engagierten und professionellen Arbeit aller Polizeibeamten im Lahn-Dill-Kreis" sagt der Leiter der Polizeidirektion Lahn-Dill, Polizeidirektor Rolf Krämer." "Die Beamten an der Basis, in den Dienstgruppen, den Ermittlungsgruppen und den Kommissariaten sind es, denen wir es zu verdanken haben, dass unsere Region zu den sichersten in ganz Hessen zählt." In diesem Zusammenhang ließ Krämer nicht unerwähnt, dass solche "Traumergebnisse" ohne die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Bevölkerung nicht zu erzielen wären. "Daher tragen die Bürgerinnen und Bürger an Lahn und Dill auch ihren Teil dazu bei, unseren Landkreis sicher zu machen", so Krämer weiter.
Insgesamt 12 sogenannter Straftaten gegen das Leben, darunter fallen unter anderem Kapitaldelikte wie Mord, Totschlag und fahrlässige Tötung verzeichnet die Statistik. 2007 waren es 14. Alle diese Taten, darunter auch zwei Morde, konnten geklärt werden.
Die Zahl der Körperverletzungsdelikte ist bei nahezu gleichbleibender Aufklärungsquote (2007: 93,3 %, 2008: 93,6 %) im Vergleich zum Vorjahr um 67 Fälle angestiegen. Von den insgesamt 1018 erfassten Straftaten klärte die Polizei 953 auf.
Im Bereich des schweren Diebstahls registrierte die Polizeidirektion Lahn-Dill einen Rückgang der Straftaten um 21,6 %, auf jetzt insgesamt 1254 Fälle. Hierbei war auch ein starker Rückgang bei den besonders schweren Diebstählen aus Kraftfahrzeugen um 107 Fälle ( 28,3 %) zu verzeichnen.
Erfreulich ist ebenfalls die Bilanz beim Wohnungseinbruchdiebstahl. Waren 2007 noch 193 Taten zur Anzeige gebracht worden, registrierte die Polizei in 2008 nur noch 138. Ein Rückgang um 28,5 %.
Die Gründe dafür sieht die Polizei unter anderem in den zahlreichen Aufklärungsaktionen, die kontinuierlich das Thema" Wohnungseinbruchdiebstahl" aufgenommen und den Bürger sensibel gemacht haben. Verhaltensänderungen von Hausbewohnern und Nachbarn sowie mechanische Aufrüstungen an Immobilien machen den Tätern das Leben schwer.
Alle präventiven Aktivitäten werden intensiviert und unterstützt durch die seit Anfang 2008 im Bereich des Lahn-Dill-Kreises ansässige Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle.
