Schlagzeilen aus Herborn
Polizisten mit Stein beworfen
04.06.2008
Herborn. Die Herborner Polizei ermittelt wegen Widerstand gegen
Vollstreckungsbeamte versuchter gefährlicher Körperverletzung,
Beleidigung und Leistungserschleichung gegen einen 31-Jährigen
somalischen Staatsangehörigen.
Wegen einer Leistungserschleichung war er am 03.06.08 gegen 18.25 Uhr am Herborner Bahnhof festgenommen worden. Bereits beim Betreten der Dienststelle bezeichnete er die eingesetzten Beamten als "Rassisten und Nazis". Im Flur der Polizeistation trat er einen ihm angebotenen Stuhl mehrfach umher. Aufgrund seiner Aggressivität musste er kurzzeitig im Gewahrsam untergebracht werden. Hier urinierte er in die Zelle und klopfte unaufhörlich gegen die Zellentür. Nach einer angemessenen Ansprache durch einen Beamten schien der 31-Jährige bereit, eine erkennungsdienstliche Behandlung über sich ergehen zu lassen. Doch der Schein trog. Er bereitete den Beamten bei der Fertigung von Fingerabdrücken und Lichtbildern erhebliche Schwierigkeiten. Als er schließlich entlassen werden sollte, weigerte er sich, die Dienststelle zu verlassen. Stattdessen setzte er sich auf den Boden und verweigerte jegliche Kommunikation. Folgerichtig trugen ihn die Ordnungshüter nach draußen und übergaben ihm seine persönlichen Gegenstände. Nachdem sie ihm den Weg zum Bahnhof erklärt hatten, lief der Mann plötzlich auf ein nahes Wiesengelände, hob einen Stein auf und wollte diesen in Richtung der Beamten werfen. Schnell reagierte einer der Beamten, warf den Mann zu Boden und schlug ihm den Stein aus der Hand. Erneut wurde er aufgefordert, das Grundstück zu verlassen. Wieder rannte er zur Wiese, ergriff einen ca. 400 Gramm schweren Stein und warf diesen in Richtung der Ordnungshüter. Der Stein verfehlte die Polizisten nur knapp und traf die Außenwand des Dienstgebäudes. Jetzt hatte die Geduld der Beamten endgültig ein Ende. Noch einmal nahmen sie den 31-Jährigen fest uns setzten ihn in die Zelle. Als er sich gegen 20.40 Uhr beruhigt hatte, durfte er seinen Heimweg antreten. Das tat er dann auch.
Wegen einer Leistungserschleichung war er am 03.06.08 gegen 18.25 Uhr am Herborner Bahnhof festgenommen worden. Bereits beim Betreten der Dienststelle bezeichnete er die eingesetzten Beamten als "Rassisten und Nazis". Im Flur der Polizeistation trat er einen ihm angebotenen Stuhl mehrfach umher. Aufgrund seiner Aggressivität musste er kurzzeitig im Gewahrsam untergebracht werden. Hier urinierte er in die Zelle und klopfte unaufhörlich gegen die Zellentür. Nach einer angemessenen Ansprache durch einen Beamten schien der 31-Jährige bereit, eine erkennungsdienstliche Behandlung über sich ergehen zu lassen. Doch der Schein trog. Er bereitete den Beamten bei der Fertigung von Fingerabdrücken und Lichtbildern erhebliche Schwierigkeiten. Als er schließlich entlassen werden sollte, weigerte er sich, die Dienststelle zu verlassen. Stattdessen setzte er sich auf den Boden und verweigerte jegliche Kommunikation. Folgerichtig trugen ihn die Ordnungshüter nach draußen und übergaben ihm seine persönlichen Gegenstände. Nachdem sie ihm den Weg zum Bahnhof erklärt hatten, lief der Mann plötzlich auf ein nahes Wiesengelände, hob einen Stein auf und wollte diesen in Richtung der Beamten werfen. Schnell reagierte einer der Beamten, warf den Mann zu Boden und schlug ihm den Stein aus der Hand. Erneut wurde er aufgefordert, das Grundstück zu verlassen. Wieder rannte er zur Wiese, ergriff einen ca. 400 Gramm schweren Stein und warf diesen in Richtung der Ordnungshüter. Der Stein verfehlte die Polizisten nur knapp und traf die Außenwand des Dienstgebäudes. Jetzt hatte die Geduld der Beamten endgültig ein Ende. Noch einmal nahmen sie den 31-Jährigen fest uns setzten ihn in die Zelle. Als er sich gegen 20.40 Uhr beruhigt hatte, durfte er seinen Heimweg antreten. Das tat er dann auch.
