Schlagzeilen aus Herborn
Schilderwald wird aufgeräumt
07.11.2008
Polizei und Stadt Dillenburg verbessern Verkehrssicherheit
Dillenburg, Gießen. Auf eine beispielhafte Aktion haben sich jetzt
die Polizei und die Stadt Dillenburg verständigt. Gemeinsam will man
in Dillenburg und allen Stadtteilen aktuelle Beschilderungen
überprüfen und überflüssige Verkehrszeichen abbauen.
Die Idee zu dieser interdisziplinären Zusammenarbeit hatten der Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes Lahn-Dill, Polizeihauptkommissar Peter Hornof, der Fachlehrer an der Verwaltungsfachhochschule der Polizei in Gießen, Polizeihauptkommissar Thomas Berthold, und der Leiter des Ordnungsamtes in Dillenburg, Heinz-Peter Moos. Im Rahmen einer studienbegleitenden Projektarbeit unter dem Thema "Weniger Verkehrszeichen" widmen sich junge Polizeikommissarsanwärter und -anwärterinnen in den nächsten Tagen und Wochen dieser allen Verkehrsteilnehmern zugute kommenden Aufgabe. "Es gibt einige Verkehrszeichen, die meines Erachtens einfach überflüssig sind", sagt Peter Hornof. Das sei beispielsweise dort der Fall, wo eine Ampel schon aus weiter Entfernung zu sehen ist und trotzdem durch davor angebrachte Schilder auf diese hingewiesen wird. "Auch hier gilt - weniger ist manchmal mehr" fügt Hornof an. Eine Fülle von Verkehrszeichen lenkt den Autofahrer von aktuellen Verkehrssituationen, wie zum Beispiel dem Verhalten des Vorausfahrenden ab. "Und daher steigern weniger Verkehrsschilder die Aufmerksamkeit auf das aktuelle Verkehrsgeschehen und erhöhen somit grundsätzlich die Verkehrssicherheit", weiß auch der Fachlehrer für Verkehrslehre und Verkehrsrecht an der Verwaltungsfachhochschule der Polizei in Gießen, Thomas Berthold. Bis Mitte Dezember werden die Studierenden den Initiatoren eine Liste mit Änderungsvorschlägen vorlegen. Diese werden dann einzeln bewertet und gegebenenfalls umgesetzt. Je nachdem, welchen Einfluss die Maßnahme auf die Verkehrssicherheit hat. "Die genießt selbstverständlich oberste Priorität", sagt Heinz-Peter Moos. Möglicherweise werden wir in einem ersten Schritt erst einmal Schilder zudecken und die Reaktionen der Verkehrsteilnehmer abwarten", fährt der Chef des Dillenburger Ordnungsamtes fort. "Da wo Verkehrszeichen sich als entbehrlich erweisen, werden wir sie abbauen", verspricht er. Ob dieses Projekt auch mit anderen Kommunen im Lahn-Dill-Kreis durchgeführt werden kann, steht noch nicht fest. "Wir warten erst einmal die Arbeitsergebnisse ab und analysieren dann ganz genau, welcher Nutzen am Ende dabei herausgekommen ist", sagt Peter Hornof. Einen Gewinner hat diese Maßnahme aber schon jetzt. Es sind die teilnehmenden Polizeikommissarsanwärter und -anwärterinnen. Anlehnend an ein Marketingkonzept der Stadt Dillenburg gilt für sie "Runter von der Schulbank und rein in die Stadt". So erlernen sie ganz praktisch erforderliches Fachwissen, blicken über den eigenen Tellerrand und lernen Arbeitsweisen und Bestimmungen anderer Behörden kennen. Und das alles für einen guten Zweck: Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Die Idee zu dieser interdisziplinären Zusammenarbeit hatten der Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes Lahn-Dill, Polizeihauptkommissar Peter Hornof, der Fachlehrer an der Verwaltungsfachhochschule der Polizei in Gießen, Polizeihauptkommissar Thomas Berthold, und der Leiter des Ordnungsamtes in Dillenburg, Heinz-Peter Moos. Im Rahmen einer studienbegleitenden Projektarbeit unter dem Thema "Weniger Verkehrszeichen" widmen sich junge Polizeikommissarsanwärter und -anwärterinnen in den nächsten Tagen und Wochen dieser allen Verkehrsteilnehmern zugute kommenden Aufgabe. "Es gibt einige Verkehrszeichen, die meines Erachtens einfach überflüssig sind", sagt Peter Hornof. Das sei beispielsweise dort der Fall, wo eine Ampel schon aus weiter Entfernung zu sehen ist und trotzdem durch davor angebrachte Schilder auf diese hingewiesen wird. "Auch hier gilt - weniger ist manchmal mehr" fügt Hornof an. Eine Fülle von Verkehrszeichen lenkt den Autofahrer von aktuellen Verkehrssituationen, wie zum Beispiel dem Verhalten des Vorausfahrenden ab. "Und daher steigern weniger Verkehrsschilder die Aufmerksamkeit auf das aktuelle Verkehrsgeschehen und erhöhen somit grundsätzlich die Verkehrssicherheit", weiß auch der Fachlehrer für Verkehrslehre und Verkehrsrecht an der Verwaltungsfachhochschule der Polizei in Gießen, Thomas Berthold. Bis Mitte Dezember werden die Studierenden den Initiatoren eine Liste mit Änderungsvorschlägen vorlegen. Diese werden dann einzeln bewertet und gegebenenfalls umgesetzt. Je nachdem, welchen Einfluss die Maßnahme auf die Verkehrssicherheit hat. "Die genießt selbstverständlich oberste Priorität", sagt Heinz-Peter Moos. Möglicherweise werden wir in einem ersten Schritt erst einmal Schilder zudecken und die Reaktionen der Verkehrsteilnehmer abwarten", fährt der Chef des Dillenburger Ordnungsamtes fort. "Da wo Verkehrszeichen sich als entbehrlich erweisen, werden wir sie abbauen", verspricht er. Ob dieses Projekt auch mit anderen Kommunen im Lahn-Dill-Kreis durchgeführt werden kann, steht noch nicht fest. "Wir warten erst einmal die Arbeitsergebnisse ab und analysieren dann ganz genau, welcher Nutzen am Ende dabei herausgekommen ist", sagt Peter Hornof. Einen Gewinner hat diese Maßnahme aber schon jetzt. Es sind die teilnehmenden Polizeikommissarsanwärter und -anwärterinnen. Anlehnend an ein Marketingkonzept der Stadt Dillenburg gilt für sie "Runter von der Schulbank und rein in die Stadt". So erlernen sie ganz praktisch erforderliches Fachwissen, blicken über den eigenen Tellerrand und lernen Arbeitsweisen und Bestimmungen anderer Behörden kennen. Und das alles für einen guten Zweck: Erhöhung der Verkehrssicherheit.
