Schlagzeilen aus Herborn
Unfallkommission für den Lahn-Dill-Kreis zu Gast beim Regionalen Verkehrsdienst
06.07.2009
Dillenburg. Jährlich ereignen sich ca. 4880 Verkehrsunfälle
auf den Straßen des Lahn-Dill-Kreises, die von den Polizeistationen
in Dillenburg, Herborn und Wetzlar aufgenommen werden. Im Anschluss
daran ist es Aufgabe des Regionalen Verkehrsdienstes die Unfälle zu
analysieren.
Hierfür sind die Verkehrssachbearbeiter POK Georg und POK Jung zuständig. Sie erkennen anhand ihrer Software Streckenabschnitte, Kreuzungen und Einmündungen, an denen sich vermehrt Verkehrsunfälle ereignen (Unfallhäufungen). Zur Beseitigung der Gefahrenstellen finden regelmäßige Treffen zwischen Vertretern der Straßenverkehrsbehörden von Kreis, den Kommunen, dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) sowie der Polizei statt. Die Unfallkommission erörtert Maßnahmen wie die Verkehrssicherheit verbessert werden kann. Dies können bauliche Veränderungen wie die Erneuerung von Fahrbahndecken, dem Bau von Kreisverkehren und ähnliche Änderungen am Straßenverlauf sein. Aber auch schnelle Lösungen wie das Aufstellen von Verkehrszeichen oder Geschwindigkeitsüberwachungen werden besprochen und umgesetzt. Gastgeber der ersten Besprechung in diesem Jahr war der Regionale Verkehrsdienst der Polizei in Dillenburg. Der Leiter der Unfallkommission, Mike Reblin vom Landratsamt, konnte neben der Polizei Vertreter der Straßenbehörden der Städte Dillenburg, Haiger, Wetzlar und Herborn sowie Harald Wilke vom ASV in Dillenburg begrüßen. In einem Rückblick wurde auf die Maßnahmen der letzten Jahre verwiesen. So zum Beispiel die Fahrbahndeckenerneuerung auf den Zufahrten von der B 277 zur Kasseler Str. in Dillenburg, der Errichtung eines Kreisverkehrsplatzes "Am Trauar" in Wetzlar oder der Umbau der Zufahrt zum Globus-Baumarkt in Wetzlar. An diesen Stellen sind die Unfallzahlen deutlich zurückgegangen, auf der Zufahrt zur Kasseler Str. hat sich seit dem kein Verkehrsunfall mehr ereignet. Nach Auskunft von POK Georg soll in nächster Zukunft ein kostenintensiver Umbau der Frankfurter Str. in Wetzlar, im Bereich der Goethe-Schule geplant werden. Aber auch kleinere Maßnahmen wie Fahrbahnmarkierungen an einer Vielzahl von Straßenabschnitten und Einmündungen stehen auf dem Programm. Für POK Jung ist der Kreisel am Nordportal in Dillenburg nach wie vor ein Problempunkt. Nach seiner Erfahrung wird auch hier eines Tages eine Umbaumaßnahme in Betracht kommen. Zum Abschluss bedankte sich Reblin für die gute Zusammenarbeit, das nächste Treffen wird noch in diesem Jahr im Bereich Wetzlar stattfinden.
Hierfür sind die Verkehrssachbearbeiter POK Georg und POK Jung zuständig. Sie erkennen anhand ihrer Software Streckenabschnitte, Kreuzungen und Einmündungen, an denen sich vermehrt Verkehrsunfälle ereignen (Unfallhäufungen). Zur Beseitigung der Gefahrenstellen finden regelmäßige Treffen zwischen Vertretern der Straßenverkehrsbehörden von Kreis, den Kommunen, dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) sowie der Polizei statt. Die Unfallkommission erörtert Maßnahmen wie die Verkehrssicherheit verbessert werden kann. Dies können bauliche Veränderungen wie die Erneuerung von Fahrbahndecken, dem Bau von Kreisverkehren und ähnliche Änderungen am Straßenverlauf sein. Aber auch schnelle Lösungen wie das Aufstellen von Verkehrszeichen oder Geschwindigkeitsüberwachungen werden besprochen und umgesetzt. Gastgeber der ersten Besprechung in diesem Jahr war der Regionale Verkehrsdienst der Polizei in Dillenburg. Der Leiter der Unfallkommission, Mike Reblin vom Landratsamt, konnte neben der Polizei Vertreter der Straßenbehörden der Städte Dillenburg, Haiger, Wetzlar und Herborn sowie Harald Wilke vom ASV in Dillenburg begrüßen. In einem Rückblick wurde auf die Maßnahmen der letzten Jahre verwiesen. So zum Beispiel die Fahrbahndeckenerneuerung auf den Zufahrten von der B 277 zur Kasseler Str. in Dillenburg, der Errichtung eines Kreisverkehrsplatzes "Am Trauar" in Wetzlar oder der Umbau der Zufahrt zum Globus-Baumarkt in Wetzlar. An diesen Stellen sind die Unfallzahlen deutlich zurückgegangen, auf der Zufahrt zur Kasseler Str. hat sich seit dem kein Verkehrsunfall mehr ereignet. Nach Auskunft von POK Georg soll in nächster Zukunft ein kostenintensiver Umbau der Frankfurter Str. in Wetzlar, im Bereich der Goethe-Schule geplant werden. Aber auch kleinere Maßnahmen wie Fahrbahnmarkierungen an einer Vielzahl von Straßenabschnitten und Einmündungen stehen auf dem Programm. Für POK Jung ist der Kreisel am Nordportal in Dillenburg nach wie vor ein Problempunkt. Nach seiner Erfahrung wird auch hier eines Tages eine Umbaumaßnahme in Betracht kommen. Zum Abschluss bedankte sich Reblin für die gute Zusammenarbeit, das nächste Treffen wird noch in diesem Jahr im Bereich Wetzlar stattfinden.
